Wohndüfte/ Raumparfüm selber machen

Selbst machen: Da viele auf künstliches Raumparfüm allergisch reagieren und diese häufig zu Atembeschwerden, Kopfschmerzen und Reizungen der Schleimhäute führen, ist es ratsam, natürliche Wohndüfte selber herzustellen.

Gerade beim Kauf von fertigen Duftmischungen sind häufig bedenkliche Stoffe enthalten und viele Duftöle sind synthetisch produziert und können der Gesundheit schaden. Gleiches gilt auch für Kerzen mit Duft oder Räucherstäbchen, welche ebenfalls zu Kopfschmerzen und Unwohlsein führen können.

Tipps und Tricks zur Herstellung von natürlichem Raumparfüm

Als Grundlage für einen selbst gemachten Wohnungsduft eignen sich zu 100 Prozent ätherische Öle auf Basis von Lavendel, Lemongras, Eukalyptus, Orange und Co. Davon einfach ein paar Tröpfchen in eine Duftschale mit Wasser geben. Diese entweder auf der Heizung platzieren oder eine Duftlampe mit Teelicht verwenden. Wer Holzstäbchen in eine Glasflasche stellen möchte, kann seinen eigenen Raumduft aus ein paar Tropfen naturreinem, ätherischen Öl, Wasser und etwas Alkohol herstellen. Diese Mischung in eine Glasflasche füllen und zwei oder drei Holzstäbchen, zum Beispiel Schaschlikspieße, hineinstellen. Da Alkohol enthalten ist, diese Mischung keinesfalls erhitzen sondern bei Raumtemperatur verdampfen lassen. Wer seine Wohnung schnell und einfach mit einem angenehmen Geruch verschönern möchte, kann auch auf altbewährte Duftstoffe wie eine mit Nelken gespickte Orange zurück greifen. Diese ganz natürliche Kreation kann ideal als weihnachtliches Raumparfüm genutzt werden.

Wie verteilt sich ein Raumduft besonders gut in der Wohnung?

Um seinen eigenen Duft in der Wohnung zu versprühen, eignen sich leere Pumpsprays, in denen zuvor ein Deo enthalten war. Damit kann man seinen selbst entworfenen Wohnungsduft leicht dosieren. Wer sein Raumparfüm verdampfen will, benötigt ein Duftlämpchen und ein Teelicht. In diesem Zusammenhang sind Gefäße mit einer größeren Schale empfehlenswert, damit das Wasser nicht zu schnell verdampft und sich keine schädlichen Substanzen entwickeln. Denn auch natürliche Duftstoffe können gesundheitsschädigend sein, wenn sie als Rückstand in der Duftschale verbrennen. Wer sich nur einen ganz dezenten Raumduft wünscht, kann, wie oben beschreiben, auch kleine Holzstäbchen in einen befüllten Diffusor bzw. in eine Glasflasche geben. Darüber hinaus gibt es noch kleine Duftsteine, welche mit ätherischen Ölen beträufelt werden und das Parfüm nach und nach an die Raumluft abgeben. Als Schrankduft haben sich Lavendelsäckchen bewährt, welche mit Lavendelblüten gefüllt sind und gegen Motten helfen sollen. Um den Duft zu intensivieren, können diese mit reinem, ätherischen Öl aufgefrischt werden.