Waxing-Produkte selber machen: Hinweise & Tipps

Wie kann man Waxing-Produkte selber machen? Hinweise & Tipps zum Herstellen + allgemeine Infos zur Wachs-Haarentfernung.

Mittlerweile setzen nicht nur Frauen auf eine gezielte Haarentfernung an den Beinen, den Achseln oder an der Bikinizone, sondern auch immer mehr Männer bzw. deren Frauen wünschen sich lieber einen glatten, maskulinen Oberkörper anstatt einer behaarten Affenbrust. Und obwohl es zweifellos schmerzfreiere Methoden wie die herkömmliche Rasur gibt, ist Waxing weiterhin sehr beliebt.

Denn ähnlich wie auch beim Epilieren, verspricht die Haarentfernung per Wax ein langes, glattes Ergebnis. Wir haben recherchiert, inwiefern man die benötigten Mittel selbst herstellen kann. In diesem Zusammenhang liegt derzeit insbesondere die Haarentfernung per so genanntem Sugaring – auf Basis einer Zuckerpaste – voll im Trend und soll etwas sanfter ablaufen, als das herkömmliche Waxing.

Hinweise und Tipps zum Selber machen von Waxing-Produkte

Beim Sugaring wird eine zähflüssig Mischung aus Zucker, Wasser und Zitronensaft erwärmt, um die Paste streichfähig zu bekommen. Der Vorteil liegt hier in den natürlichen, naturbelassenen Zutaten ohne chemische Zusätze, sodass die Haut neben der mechanischen Belastung nicht zusätzlich durch reizende Substanzen irritiert wird. Generell empfiehlt sich das Waxing bzw. Sugaring bei einer Kosmetikern durchführen zu lassen, aber es ist auch möglich, Waxing-Produkte kostengünstig selbst herzustellen. Neben den günstigen Zutaten, spart man dadurch die hohen Servicekosten.

Für ein selbst gemachtes Waxing auf Basis einer Zuckerpaste werden ca. 15 gehäufte Esslöffel Zucker mit je einem Esslöffel Öl und Wasser verrührt und mit zwei Esslöffeln Zitronensaft angereichert. Nun werden die Zutaten unter gelegentlichem Rühren so lange in einem Topf erhitzt, bis die Farbe goldgelb und dicklich wird. Auf keinen Fall darf die Paste noch heiß auf die Haut aufgetragen werden, sondern muss ausreichend abkühlen, bis eine klebrige, zähe Masse entstanden ist. Mit ein bisschen Übung bekommt man die gewünschte, ideale Konsistenz, die je nach Dosierung etwas abweichen kann bzw. leicht optimiert werden muss.

Wie funktioniert das Waxing?

Wichtig ist, dass die Haut gesund und ohne Wunden ist. Falls sich noch Cremereste auf Beinen und Co. befinden, müssen diese vor der Haarentfernung gründlich entfernt werden, da das Waxing auf fettiger Haut nicht funktioniert. Keinesfalls darf sonnengereizte Haut gewaxt werden und auch der Besuch eines Solariums vor der Anwendung ist kontrainduziert. Die Zuckerpaste wird nun auf die trockenen, zu enthaarenden Stellen unter Druck aufgetragen und unter einem schnellen Ruck bei straff gezogener Hautpartie in Haarwuchsrichtung abgezogen. Anschließend sollte die gereizte Haut gekühlt werden, um Rötungen und unangenehme Irritationen zu vermeiden.

Pflegeprodukte mit Duftstoffen und künstlichen Zusätzen sind nach der Anwendung genauso wenig empfehlenswert wie ein Sonnenbad oder der Besuch eines Solariums. Wer nicht auf eine Feuchtigkeitslotion verzichten möchte, sollte ein Bio-Produkt, zum Beispiel auf Basis von Aloe Vera oder ein Thermalwasserspay aus der Apotheke verwenden.