Supersmoker Test: Elektro-Zigarrette als Ersatz geeignet?

Jahr für Jahr versuchen Millionen von Rauchern immer wieder, endlich von der Zigarette und dem stinkenden, ungesunden Qualm loszukommen. Leider ist es aber wie bei jeder Sucht alles andere als leicht, sich von der Droge zu verabschieden. Es kommen immer mehr Angebote für werdende Nichtraucher auf den Markt, die versprechen, dem krebserregenden Glimmstängel für immer „Lebe wohl“ zu sagen. Von Hypnose, über Kaugummi und Literatur bis hin zu Kräuterzigaretten aus der Apotheke. Noch relativ neu im Kampf gegen das Rauchen ist die Elektro-Zigarette, auf der die Hoffnung vieler Raucher liegt. Wir haben uns mal die Ergebnisse einiger Tests angeschaut und stellen diese im Rahmen unseres Elektronische Zigarette-Tests vor.

Eines muss man allerdings fairerweise gleich zu Beginn klarstellen: Die batteriebetriebene Supersmoker ist wohl eher für Raucher als für werdende Nichtraucher geeignet, denn sie enthält entgegen mancher Aussagen Nikotin. Das Besondere an dieser revolutionären Elektro-Zigarrette ist jedoch die Tatsache, dass sie beim „Genuss“ keinen Rauch und dementsprechend auch keine ungesunden bzw. krebserregenden Schadstoffe erzeugt. Im diesem Zusammenhang liegt sie im klaren Vorteil gegenüber der Kräuterzigarette aus der Apotheke, denn jede Art von Verbrennung erzeugt automatisch Giftstoffe. Allerdings enthält die „Supersmoker“, die teerfreie elektrische Zigarette ohne Tabak, wie bereits erwähnt, krebserregendes Nikotin. Da allerdings kein Rauch entsteht, entfällt zumindest das ungesunde Passivrauchen.

Laut Testergebnissen bzw. Selbstversuch einer rauchenden Probandin im Schweizer Tagesanzeiger, ist die freesmoke elektrische Zigarette mit drei verschiedenen Geschmacksrichtungen als Ersatz zum herkömmlichen Glimmstengel nicht geeignet, da der Genuss auf der Strecke bleibe. Allenfalls die Nichtraucher können sich über die rauchfreie Luft freuen. Dann doch lieber gleich ganz mit dem Laster „Rauchen“ aufhören, auch wenn die Supersmoker-Zigarette laut Hersteller ca. 50% günstiger ist, als die herkömmliche Variante mit Rauchentwicklung.

Laut der Süddeutschen Zeitung, die bereits 2008 eine ebenfalls nikotinhaltige elektrische Zigarette mit künstlicher Glut in Form einer roten LED-Lampe, den „E-Dampfer“ testete, berge eine Elektro-Zigarette die Gefahr, dass man häufiger zum elektrischen Glimmstängel mit dem Suchtstoff Nikotin greifen könnte, da man sie überall und jederzeit rauchen dürfe.