Spargel – kochen oder dünsten? Dampf-Garen deutlich gesünder

Das so genannte Königsgemüse Spargel kann auf unterschiedlichste Weise zubereiten werden. Doch welche Garmethode liegt eigentlich im Vorteil, wenn man Spargel gesund und nährstoffreich zubereiten und genießen möchte? Wir sind der Frage auf den Grund gegangen, ob kochen, dünsten oder Dampf-Garen gesünder und leckerer ist. Hier unsere Ergebnisse:

Früher wurde Spargel vor allem in viel Salzwasser, welchem Zucker uns Zitronensaft zugefügt wurde, gegart. Der Zucker reduziert dabei die Bitterstoffe des kaliumreichen Königgemüses und der Zitronensaft sorgt dafür, dass die beliebten Spargel-Stangen schön weiß bleiben. Der Nachteil dieser Garmethode: der Spargel verliert wichtige Nähr- und Geschmacksstoffe, die in die Flüssigkeit übergehen. Wer dennoch nicht auf die Vitamine und Mineralstoffe verzichten möchte, sollte die Brühe im Anschluss trinken oder diese als Basis für die Spargelsoße verwenden.

Beim Dünsten wird Spargel in etwas Flüssigkeit oder Fett gegart: beispielsweise in etwas Butter und Zitronensaft oder Gemüsebrühe. Dabei bleiben die Geschmacksstoffe, Vitamine und Mineralstoffe zum größten Teil erhalten. Daher ist dünsten deutlich gesünder als das Kochen von Spargel; dies gilt übrigens für alle Gemüsesorten.

Beim Dampf-Garen wird der Spargel im heißen Dampf erhitzt; entweder in speziellen Dampfgarern oder in einem Metallkörbchen über kochendem Wasser. Der klare Vorteil gegenüber Kochen und Dünsten: der Eigengeschmack bleibt am besten erhalten, da die Geschmacksstoffe nicht mit Flüssigkeit in Berührung kommen. Zusätzlich ist das Dampfgaren von Spargel, zumindest im Vergleich mit dem Kochen, deutlich gesünder, da die Nährstoffe im Spargel bleiben.