Sonnenflecken auf der Haut – was tun?

Die linsengroßen Flecken, die in unterschiedlichen Braunnuancen auftreten, werden umgangssprachlich auch als Altersflecken bezeichnet; häufig tritt diese farbliche Oberhautveränderung erst in der zweiten Lebensphase auf. Insbesondere an Bereichen, die ungeschützt der Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, entstehen die dunkel pigmentierten Stellen. Dieser Prozess, in dessen Verlauf Melanin gebildet wird, soll die Haut über eine Bräunung vor Sonnenlicht schützen. Produzieren die Zellen zu große Mengen des Farbstoffes, entstehen die Sonnenflecken auf der Haut. Was kann man tun, um dieses kosmetische Problem zu reduzieren?

Etwas Wichtiges zuerst: Hautveränderungen sollten zunächst immer erst von einem Dermatologen begutachtet werden, um bösartige Vorstufen von Hautkrebs ausschließen zu können. Allerdings handelt es sich bei Alters- bzw. Sonnenflecken um die beschriebene Hautschutzreaktion auf Sonnenlicht. Während Sommersprossen meistens nur temporär auftreten, bilden sich einmal entstandene Sonnenflecken nicht mehr von allein zurück. Allerdings kann man etwas tun, um diese bräunlichen Flecken zu minimieren:

In der Apotheke werden spezielle Bleichcremes angeboten, welche beispielsweise Substanzen auf Basis von Brunnenkresse oder Soja enthalten. Am besten lässt man sich von einem Hautarzt oder einer Kosmetikerin beraten. Als natürliches Bleichmittel ist auch Zitronensaft in Kombination mit Sonnenstrahlen denkbar. Allerdings sollte man aus gesundheitlichen Gründen vor allem an einen geeigneten Lichtschutzfaktor denken.

Was kann man noch tun, um die Flecken zu verstecken? Auch die Verwendung eines Selbstbräuners kann hilfreich sein, um die Sonnenflecken auf der Haut zumindest weniger sichtbar zu machen. Durch die künstliche Tönung treten die dunklen Flecken optisch in den Hintergrund. Neben diesen kosmetischen Methoden gibt es übrigens auch weitere Möglichkeiten, beispielsweise die Laserbehandlung, um Sonnenflecken auf der Haut zu reduzieren.