Richtig belüften: Tipps zum richtigen Lüften von Räumen

Um ein gesundes, frisches Raumklima in der Wohnung oder im Haus zu schaffen, gilt es, ein paar wichtige Regeln zum Belüften zu beachten.

Gerade für den Sauerstoffgehalt und die optimale Luftfeuchtigkeit zur Reduktion des Risikos von gesundheitsschädlicher Schimmelbildung sollten folgende Tipps beherzt werden. Dabei ist es übrigens auch wichtig, in der kälteren Jahreszeit die Heizphasen auf das Belüften abzustimmen, um Heizkosten zu sparen. Es empfiehlt sich, alle Räume regelmäßig morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Schlafen gehen zu lüften; wer es sich zur Routine macht wird schnell merken, dass sich die Luftqualität in den eigenen vier Wänden verbessert. Wer zuhause arbeitet, sollte sein Arbeitszimmer übrigens zusätzlich während der Mittagspause belüften und im Büro ist es entsprechend auch empfehlenswert, in Absprache mit seinen Kollegen, eine kurze Lüftungsphase zu integrieren. Dadurch steigt der Sauerstoffgehalt der Luft an, und Müdigkeitsphasen und Kopfschmerzen können in der zweiten Hälfte des Arbeitstages vorgebeugt werden. Dies gilt auch, wenn es draußen kalt und ungemütlich ist.

Worauf sollte man beim richtigen Lüften noch achten?

Neben der bereits angesprochenen, routinemäßigen Lüftung morgens und abends, sollten die Küche bzw. das Badezimmer direkt beim Kochen, Duschen oder Baden wegen der frei werdenden Feuchtigkeit gelüftet werden. Wem es beim Duschen oder Baden zu kalt ist, sollte alternativ direkt nach der Körperpflege lüften. Besonders gut ist das so genannte Stoßlüften, bei dem alle Fenster für einen kurzen Zeitraum ganz geöffnet werden. Im Herbst und Winter die Heizung während des Stoßlüftens ausschalten, um Energie zu sparen. In der wärmeren Jahreszeit kann die Lüftungsphase zeitlich ausgedehnt werden, während im Winter ca. fünf Minuten ausreichen.

Was sollte man beim bewussten Lüften von Wohnräumen vermeiden?

Damit die Zimmerdecken und Wände nicht zu sehr auskühlen, sollte man ein Fenster nicht dauerhaft gekippt haben, denn um die verbrauchte durch frische Luft auszutauschen, würde es bei geschlossener Zimmertür je nach Größe ca. eine Stunde dauern. Im Winter könnte dieses Belüften zu erhöhten Heizkosten führen. Auch das Lüften eines Raumes bei gekipptem Fenster und offener, direkt gegenüberliegender Tür ist nicht ratsam, da es bis zu einer halben Stunden dauern kann, bis die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung effektiv reduziert ist.