Penny Matratze 2011: Test der Stiftung Warentest

Im August 2011 wirbt der Discounter Penny mit einer fünfzig Euro teuren Matratze namens „Sain Pur“, die aus Komfortschaumstoff gefertigt wurde und für 50 Euro in den Filialen zu erwerben ist. Diese Penny Matratze verfügt praktischerweise über eine Sommer- und eine Winterseite und soll für einen besonders angenehmen Schlaf sorgen. So günstig der Preis auch zunächst klingen mag, empfiehlt es sich, solche Schnäppchen genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn nicht selten entpuppen sich solche Preisschlager als Produkte mit niedriger Qualität. Stiftung Warentest hat genau dies gemacht und wir stellen die Ergebnisse kurz und bündig vor:

Schaut man sich die Verarbeitung der preiswerten Matratze von Penny genauer an, wird schnell klar, dass es Abzüge bei der Herstellung, beispielsweise bei der Nähqualität gibt. Da die Matratze mit knapp 14 Zentimetern nicht wirklich dick ist und auch die Stützfunktion im Test nicht überzeugen konnte, ist sie für übergewichtige Personen eher ungeeignet. Bezüglich der angepriesenen unterschiedlichen Sommer- und Winterbezüge: im Penny Matratze 2011 Test durch Stiftung Warentest konnten keine überzeugenden Unterschiede festgestellt werden; selbst bei mikroskopischen Tests blieb der Unterschied der Matratzenoberfläche unklar.

Und welche Testergebnisse konnte Stiftung Warentest noch ermitteln? Im Laufe der Nutzung wurde die zunächst mittelharte Komfortschaum-Matratze von Penny immer weicher und auch die Qualität des Kaltschaumstoffkerns bezüglich des Gewichts konnte nicht eindeutig punkten. Etwas Gutes bzw. Erfreuliches kam im Penny Matratze 2011 Test der Stiftung Warentest allerdings doch heraus: die Matratze ist nicht schadstoffbelastet. Weitere Informationen zu den Testergebnissen unter test.de.