Minimalistisch leben – systematisch materiellen Ballast abwerfen

Folgende Übersicht „Minimalistisch leben – Wie kann man systematisch materiellen Ballast abwerfen“ gibt nützliche Hinweise, wie ein reduziertes Zuhause funktioniert.

In einer Welt, in der viele im totalen Überfluss leben, gibt es immer mehr Konsumenten, die nicht nur bewusst und reduzierter einkaufen sondern sich auch von materiellen Dingen trennen möchten. Denn immer wieder zeigen Beispiele, dass ein minimalistisches Leben bzw. ein cleanes Zuhause im Hinblick auf Zufriedenheit hoch im Kurs steht. Leider scheitern viele Personen beim Prozess, sich von angehäuften Gegenständen zu trennen, um auch im übertragenen Sinne Loslassen zu können.

Tipps & Tricks zum materiellen Entrümpeln

Vielen Personen fällt es besonders schwer, sich von Dingen zu trennen, die zum Wegwerfen zu schade sind. Daher sollte man sich vor der Aufräumaktion überlegen, wem man die aussortieren Dinge schenken möchte. Gleiches gilt für das Spenden oder Verkaufen von Dingen, die man nicht mehr benötigt. Entsprechend der Verwendung sollten die Kisten beschriften werden. Bevor es ans Aussortieren geht, sollten zunächst Mülltüten mit kaputten Gegenständen, abgelaufenen Lebensmitteln, Altpapier und Co. großzügig befüllt werden. Sobald dies geschehen ist, werden die beschrifteten Kisten, beispielsweise „Flohmarkt“ oder „Kleiderspende“ befüllt. Dabei hat sich folgende Herangehensweise als besonders effektiv und erfolsversprechend herauskristallisiert: man soll jeden Gegenstand in die Hand nehmen und sich fragen „Macht mich dieser Pullover, diese Tasse oder dieses Buch (noch) glücklich…?“ Alle Gegenstände, die das Herz nicht berühren, werden konsequent aussortiert.

Loslassen von überflüssigen Gegenständen leicht gemacht

Da bekannterweise beim Trennen vor allem psychologische Faktoren involviert sind, ist das bewusste Verabschieden der Dinge, die das Herz nicht (mehr) erreichen, ein wichtiger Prozess. Dabei kann der Gedanke hilfreich sein, dass die ausrangierten Sachen bei einer anderen Person Verwendung finden und nicht vertaubt in der Ecke liegen. Dieser Gedankengang spielt auch gerade bei Dingen eine Rolle, die man nur aus schlechtem Gewissen aufbewahrt und das Loslassen erschweren. Man sollte sich bewusst machen, dass das Aufbewahren solcher Gegenstände das Gegenteil vom systematischen Ausmisten ist und es zum Ballast abwerfen dazugehört, sich von allem zu trennen, was einen nicht glücklich macht. Eine cleane Wohnung mit positiver Energie basiert ausschließlich auf Gegenständen, die einem gefallen. Wer dies nicht allein schafft, kann sich beim Ausmisten auch einen Coach an die Seite holen.