Macht panieren dick? Koch-Tipps

Es gibt Zubereitungsarten in der Küche, die figurfreundlich sind und wiederum andere, die eher dick machen bzw. kalorienreich sind, wenn sie häufig angewendet werden. Wir haben uns mit der Frage auseinandergesetzt, ob und in wie weit Panieren dick macht und geben zusätzliche Koch-Tipps, die fettarm bzw. fettfrei sind.

Personen, die bereits übergewichtig sind und all diejenigen, die ein paar überflüssige Kilos verlieren möchten, sollten besser auf das Panieren verzichten. Das Problem für die Figur bei dieser Zubereitungsart: die Panade, die meist aus Semmelbröseln besteht, saugt sich während des Bratens mit Unmengen an Fett voll bzw. schwimmt regelrecht im Ölbad. Und nicht genug: Vor dem Panieren wird das rohe Fleisch oder der Fisch in Weißmehl und Ei gewendet. Diese Kombination aus leeren Kohlenhydraten und großen Fettmengen wandert direkt auf die Hüften, wenn man nicht im Anschluss mindestens eine Stunde den Kalorien davon rennt. Das soll nicht heißen, dass Panieren für immer tabu sein soll, aber diese dick machende Panade hat aus ernährungsphysiologischer Sicht in der Küche von übergewichtigen oder sogar adipösen Personen nichts zu suchen. Leider findet man diese figurunfreundliche Zubereitungsart häufig allerdings gerade dort. Als begleitende Getränke stehen dann nicht selten überzuckerte Softdrinks auf dem Mittagstisch.

Folgende Koch-Tipps machen im Gegensatz zum Panieren nicht dick und können eine Gewichtsreduktion sinnvoll unterstützen:

– Beim Dünsten wird das Gargut in wenig Flüssigkeit oder etwas hochwertigem Pflanzenöl nährstoffschonend gegart.

– Beim Dämpfen bleiben die meisten Nährstoffe und der Eigengeschmack der Speisen erhalten und diese Zubereitungsart kommt ganz ohne Fett aus.

Wer nicht vollkommen auf das Panieren verzichten möchte, sollte auf Mehl und Ei verzichten und alternativ das zu panierende Lebensmittel mit ein paar Tropfen Öl einstreichen und anschließend in Vollkornbröseln panieren. Nur wenig Öl in eine beschichtete Pfanne geben und das Gargut erst zugeben, wenn das Öl ausreichend heiß ist.