Italienische Küche: die besten gesunden italienischen Rezepte

Die italienische Küche bietet eine Vielzahl von gesunden Rezepten, die nicht unbedingt gleichbedeutend mit „Figur freundlich“ einzustufen ist, aber das enthaltende Olivenöl, beispielsweise in der beliebten, italienischen Vorspeise „Antipasti“ enthält hochwertige, essentielle, mehrfach ungesättigte Fettsäuren.

Während sich dieses Pflanzenöl positiv auf die Gesundheit von Herz, Gehirn und Blutgefäßen auswirkt, enthalten beliebte Desserts aus Italien wie Tiramisu oder Panna Cotta Unmengen an Kalorien und gesättigtem Fett. Dem Genuss wird es sicher nicht stören und kleine Mengen an fett- sowie zuckerreichen Dessert sind vollkommen okay, wenn sie bewusst und eben nicht ständig gegessen werden.

Welche italienischen Vorspeisen enthalten gesunde Zutaten?

Anstatt eines italienischen Vorspeisenteller mit fettreichem Käse (z. B. Gorgonzola) oder kalorienreicher Wurst (Mortadella), sollte man sich, der Gesundheit zuliebe, besser für einen Salat (z. B. mit unfritierten Meeresfrüchten) mit etwas Brot, welches in Olivenöl und etwas Meersalz getaucht werden kann, entscheiden. Auch Antipasti enthält viele gesunde Inhaltstoffe, allerdings sollten fettbewusste Personen, das überschüssige Öl, auf einer Serviette abtropfen lassen. Um diese italienischen Klassiker gesund aufzupeppen, kann man fürs Bruschetta (mit Tomate, Olivenöl, Knoblauch) oder Tramezzini (belegtes Weißbrot) alternativ ballaststoffreiches Vollkornbrot verwenden. Auch der italienische Klassiker „Caprese“ (Mozzarella mit Tomate und Basilikum) ist eine gesunde Vorspeise, wenn der Käseanteil zugunsten des Tomatenanteils reduziert wird. Und eine Minestrone, eine italienische Gemüsesuppe, zählt ebenfalls zu einer nährstoffreichen, fettarmen Vorspeise aus der Küche Italiens.

Gesunde italienische Hauptspeisen, die wertvolle Inhaltsstoffe liefern

Es versteht sich von selbst, dass Pasta und Gnocchi in Sahnesoße, Käsesoße oder der Klassiker „Spaghetti Bolognese“ nicht gerade als gesund einzustufen sind. Würde man die fett- und cholesterinhaltige Bolognese allerdings mit Sojahack oder mit nur etwas magerem Bio-Rinderhack, viel Gemüse wie Sellerie, Möhren, Paprika und Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch zubereiten und diese nur mit etwas Parmesan und dafür umso mehr frischem Basilikum bestreuen, hätte man eine modernes, gesundes, italienisches Gericht kreiert. Wer dann noch Vollkornnudeln verwendet, tut seiner Gesundheit auf jeden Fall viel Gutes. Auch Fisch in Folie gegart, mit Olivenöl, Knoblauch und frischen Kräutern aromatisiert und mit Salat oder Gemüse serviert, ist ernährungsphysiologisch als gesund einzustufen. Ein Risotto kann ebenfalls, falls es mit viel Gemüse und nur wenig Parmesan zubereitet wird, gesunde Inhaltstoffe wie Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe liefern. Da die beliebte Pizza in Italien hauchdünn ist, wird sie zu einer gesunden, fettarmen Hauptspeise, wenn sie vegetarisch belegt ist und nicht so viel Mozzarella verwendet wird. Letzterer enthält nämlich viel Fett, auch wenn ihn viele als mageren Käse einstufen.

Gesunde Desserts aus Italien

Als gesunder Nachtisch der italienischen Küche bietet sich frisches Obst, ein Sorbet oder auch ein oder zwei Kugeln „Gelato“, mit nur einem Klecks Sahne an, wenn der Fett- und Zuckeranteil zugunsten des Fruchtanteils reduziert ist. Zabaione, Sahnetorte, Tiramisu, Panna Cotta (gekochte Sahne) oder Profiteroles (kleine, mit Sahne gefüllte Windbeutel plus Schokosoße) sollten aus ernährungsphysiologischer Sicht nur in kleinen Mengen und nicht täglich verzehr werden. Und als Getränke sind hin und wieder ein Glas Rotwein und ansonsten Mineralwasser geeignet, um ein italienisches Menü stilecht und gesund abzurunden.