Hausmittel gegen Allergene, Schwellungen & Juckreiz

Bei leichten Allergie-Symptomen können Betroffene zunächst versuchen, mit geeigneten Hausmitteln der Allergie zu Leibe zu rücken.

Zunächst sollte bei jeder Form von allergischen Beschwerden erst mal diagnostiziert werden, auf welche Stoffe die bzw. der Betroffene mit allergischen Symptomen reagiert. Denn handelt es sich beispielsweise um eine Tierhaar-Allergie sollte der direkte Kontakt mit dem geliebten Haustier vermieden werden. Oder bei starken Allergiebeschwerden sollte die Familie überlegen, dass Tier in andere, liebevolle Hände zu geben. Bei einer Allergie auf Hausstaub bzw. auf Milben können hygienische Maßnahmen Abhilfe schaffen, auch wenn diese Allergene nicht komplett aus der Wohnung zu eliminieren sind. Die Symptome einer Allergie reichen übrigens von Niesen, flüssigem Schnupfen sowie einer verstopften Nase, einem leichten Temperaturanstieg, geröteten, tränenden Augen, über Husten bis hin zu allergischem Asthma. Je nach Allergie kann sich die Symptomatik auch zusätzlich oder nur auf Hautareale beziehen.

Welche Hausmittel können auf sanfte Art Abhilfe bei einer Allergie schaffen?

Wer keinen Inhalator besitzt, kann die gereizten Schleimhäute mit einem Dampfbad mit Kamille beruhigen, wobei zusätzliche Allergene in Nase und Augen reduziert werden. Falls dies keine deutliche Besserung bringt, sollten Allergiker am besten eine spezielle Salzlösung aus der Drogerie oder der Apotheke beziehen. Wer unter Kopfschmerzen infolge eines allergischen Schubs leidet, kann sich die Schläfen mit etwas Pfefferminzöl einreiben. Treten die allergischen Beschwerden insbesondere im Frühjahr aufgrund von Pollen auf, sollten Betroffene vor dem zu Bett gehen am besten duschen und die Haare waschen, um die Allergene abzuspülen. Auch die Kleidung sollte nach dem Aufenthalt im Freien am besten gewechselt werden.

Gibt es noch weitere natürliche Tipps, um auf Antihistaminika zu verzichten?

Um die gereizten Naseneingang zu pflegen, empfiehlt es sich darüber hinaus, eine fetthaltige Creme aufzutragen. Diese schützt auch im gewissen Umfang, dass Allergene gar nicht erst in die Nase eindringen können; in Folge können die Beschwerden etwas gelindert werden. Sie können zur Hautpflege auch alternativ etwas Olivenöl verwenden. Um die Atemwege zu entlasten, wird zusätzlich diskutiert, ob auch Eukalyptus lindernd auf eine Allergie wirken kann. Am besten vor dem Schlafen in einem Bad mit Eukalyptusöl baden und schauen, inwiefern dies individuell Besserung bringt. Wer auch nachts unter allergischen Reaktionen leidet, kann eine Schlafbrille aufziehen, damit weniger Allergene in die Augen gelangen. Und ein Taschentuch mit etwas Pfefferminzöl beträufeln und während der Nacht öfter daran schnuppern, um Kopfschmerzen vorzubeugen und befreiter durchatmen zu können. Ist insbesondere die Haut im Rahmen einer Allergie gereizt, können kühlende Wickel (Eiswürfel in ein Handtuch wickeln) auf sanfte Weise Abhilfe schaffen und mögliche Schwellungen und Juckreiz lindern. Wenn diese Hausmittel nicht ausreichend wirken und auch ein homöopathisches Komplexmittel nicht anschlägt, sollte allerdings unbedingt ein Allergologe aufgesucht werden oder zunächst ein Homöopath zu Rate gezogen werden, um Asthma bronchiale als Folgeerkrankung vorzubeugen.