Frankreich: Küche – die besten gesunden französischen Rezepte

Die französische Küche mit ihren Rezeoten ist so facettenreich, dass es neben kalorienreichen, fetthaltigen Speisen auch einige leichte, vollwertige Rezepte gibt.

In Frankreich gibt es je nach Region spezielle Spezialitäten, z. B. die provenzalische Küche und man kann grob zwischen der eher rustikalen, ländlichen bzw. traditionellen Küche der ärmeren Bevölkerung und der Sterneküche „Haute cuisine“ wie beispielsweise in Paris unterscheiden.

Gerade in Dörfern wird häufig noch täglich Baguette mit viel Käse, allen voran Weichkäse wie Camembert, verzehrt, wobei dies aus gesundheitlicher Sichtweise in puncto Kalorien und gesättigtem Fett eher als ungünstig einzustufen ist. Allerdings ist Vollkornbrot in vielen südlichen Ländern Europas noch immer Mangelware.

Gesunde Rezepte der französischen Küche

Letztendlich kommt es auf die Zubereitung ein, denn die typische Vorspeise aus Frankreich bzw. Paris, die beliebte überbackene Zwiebelsuppe kann mit viel Öl, Sahne und Weißwein kalorienreich, aber auch gesund mit viel frischer Gemüsebrühe und frischer Petersilie zubereitet werden. Mit in viel Butter gebackenen Croutons und Käse gratiniert sinkt der gesunde Aspekt dann wieder.

Ideal sind Gemüsegerichte mit Tomaten, Auberginen, Knoblauch, die in wenig hochwertigem Olivenöl gegart werden und mit viel frischen Kräutern garniert serviert werden. Auch der Klassiker Coq au vin kann als gesundes französisches Rezept eingestuft werden, wenn es aus gesunden Zutaten wie Biohuhn, selbst gemachter Gemüsebrühe und viel frischen Kräutern zubereitet wird. Zum Abschluss eines gesunden, französischen Menüs eignet sich frisches Obst aus der Region oder eine Obsttarte, modern und gesund interpretiert mit viel Äpfeln oder Aprikosen und einem dünnen Boden aus Vollkornmehl.

Welche französischen Gerichte sind kalorienreich und weniger empfehlenswert im Rahmen einer gesunden Ernährung?

Wer auf seine Linie bzw. auf eine ausgewogene Ernährung achten möchte, sollte typisch französische Soßen wie fettige Remoulade, Mayonnaise, Sauce hollandaise sowie Sauce béarnaise oder Béchamelsauce und kalorienreiche Rahmsoßen öfter mal links liegen lassen und durch eine Sauce auf Basis von püriertem Gemüse oder Gemüsefond ersetzen. Für Salat eignet sich eine leichte Vinaigrette oder ein Kräuterdressing auf Basis von fettarmen (Soja-) Joghurt. Und wer Brot zum Salat essen möchte, wählt lieber alternativ zum Baguette aus weißem Mehl eine Vollkornvariante. Klar spricht auch nichts dagegen hin und wieder mal ein herkömmliches Brot zu essen, aber aus ernährungsphysiologischer Sicht ist ein ballaststoffreiches Vollkornbrot einfach gesünder.

Die Franzosen lieben Baguette mit Käse und auch hier gilt: bewusst und in kleinen Mengen genießen. Ebenso beim Alkohol bzw. typischen französischen Klassikern wie Rotwein, Calvados oder Champagner eher zurückhalten sein, wobei ein kleines Glas Rotwein, hin und wieder genossen, positiv für das Gefäßsystem und Herz ist. Auch die französischen Desserts haben es häufig, kalorientechnisch betrachtet, in sich. Typische Klassiker wie Crêpes, Zitronentarte oder Crème brûlée runden ein französisches Gericht stilecht ab, sollten aber auch nicht täglich genossen werden. Und dass Entenstopfleber und Gänsestopfleber nicht nur kalorientechnisch inakzeptabel sind, muss keinem erklärt werden.