Fettiges Haar – was hilft? Pflegemittel & Hausmittel

Während einige von uns fettige Haare als ungepflegt betiteln und auf mangelnde Körperhygiene zurückführen, gibt es Betroffene, die ihr Haar täglich waschen, es allerdings bereits nach kurzer Zeit strähnig und fettig herunterhängt. Dieses kosmetische Phänomen tritt in unterschiedlicher Intensität auf und hängt von individuellen Faktoren ab. Da Betroffene häufig unter dem schnellen Nachfetten leiden, zeigen wir die besten Pflege- bzw. Hausmittel, die bei fettigem Haar rasche Abhilfe schaffen:

Fettiges Haar entsteht häufig aufgrund einer Überproduktion von Talg, welcher sich um die einzelnen Haarfasern legt. Was hilft aber nun, um diese Produktion der Talgdrüsen effektiv zu reduzieren? Auch wenn es anfangs schwer fällt, sollten betroffene Personen ihr fettiges Haar nicht zu oft waschen; dadurch wird die Neubildung von Talg nämlich zusätzlich angeregt. Ebenfalls auf die richtige Temperatur beim Waschen des Haares achten: zu kaltes oder heißes Wasser würde diesen Prozess unterstützen und zum schnellen Nachfetten der Haare führen. Das Hausmittel Nummer eins heißt also: fettige Haare mit lauwarmen Wasser und am besten nicht täglich reinigen.

Auch eine Maske auf Basis von Heilerde hat sich als Pflegemittel bei fettigem Haar bewährt: drei Esslöffel entfettende Heilerde mit etwas lauwarmen Wasser anrühren, sodass ein dickflüssiger Brei entsteht. Diesen einmal wöchentlich auf das Haar und die Kopfhaut auftragen und ca. 20 Minuten einwirken lassen. Anschließend mit lauwarmem Wasser sorgfältig ausspülen.

Und was hilft noch gegen fettiges Haar? Unbedingt auf Pflegemittel für trockenes, strapaziertes Haar mit Ölen und anderen rückfettenden Substanzen verzichten und auf spezielle Produkte für fettiges Haar zurück greifen. Auch Stylingprodukte sparsam anwenden, da diese das Haar häufig schnell strähnig wirken lassen und das fettige Aussehen verstärken können.