Die besten Thermalbäder in Deutschland

Thermalbäder sind allgemein gesagt Badeanstalten mit oftmals mineralisiertem Quellwasser mit einer Temperatur von mindestens 20°C. Diese Thermalbäder sind oft mit einem speziellen Motto wie beispielsweise Südseeflair ausgestattet. Es sind Erlebnisbäder, in denen nicht nur geschwommen werden kann, sondern auch zahlreiche Wellnessanwendungen angeboten werden. Oft gibt es in diesen Thermalbädern ein Sportbecken und ein Erlebnisbecken mit Strömungskanälen, Whirlpools und Wasserfontainen. Thermalbäder sind Erlebnisbäder für die ganze Familie, die Spass und Entspannung versprechen. Die vielleicht besten Thermalbäder Deutschlands werden im folgenden kurz vorgestellt.

Beliebte Thermalbäder Deutschlands – eine Auswahl

Johannesbad in Bad Füssing

Das Johannesbad in Bad Füssing ist Deutschlands größte Therme. Insgesamt 13 verschiedene Thermalbecken mit Wassertemperaturen von 24 – 39° C stehen den Besuchern zu Auswahl. Ebenfalls bietet das Bad eine 800 qm große Saunalandschaft und ein Massagezentrum. Das Areal des Bades bietet den Gästen Badespaß auf 60.000 qm. Da kann ein Tag Aufenthalt schon recht kurz werden, wenn man alle gebotenen Möglichkeiten ausprobieren möchte.

Therme Bad Steben

Ganz auf die Sinne hören und fühlen spezialisiert ist die Therme Bad Steben. Hört sich erst einmal seltsam an, macht aber durchaus Sinn. Neben dem Außenbecken mit seinem 36° C warmen Solewasser, Champagnerliegen, Duftgrotte und weitläufigem Strömungskanal bietet die Therme ein geräumiges Innenbecken mit Whirlpools und Sprudelschlange. Highlight des Bades sind aber der Pavillon des Hörens und der Pavillon des Fühlens. In diesen kann man im warmen Wasser die Sinne des Hörens und Fühlens ganz bewußt erleben. Echoturm, Resonanzturm, Klangduschen, Schwitzhöhle und Wasserfallduschen machen das Baden zu einem sinnlichen Erlebnis. Angegliedert ist eine Saunalandschaft mit verschiedenen Saunen und gemütlichen Relaxzonen.

Carolus-Therme Bad Aachen

Der imposante Innenbereich, der von 18 Säulen getragen wird, ist das Kernstück der Carolus-Therme in Bad Aachen und gibt dem Bad ein römisches Flair. Das Hauptbecken und das Sprudelbecken werden mit angenehmen 34° C betrieben, die Dampfgrotte hat 46° C. Im Außenbereich ist das Wasser 32° C warm. Hier kann zu jeder Jahreszeit außen gebadet werden. Ein beeindruckendes Bild ist es im Winter, wenn die dampfenden Köpfe aus dem Wasser herausragen. Angegliedert ist hier eine baltische Saunalandschaft mit diversen Saunen in verschiedenen Temperaturen.
Die Carolus-Therme in Aachen bietet Wasserentspannung pur im Design der alten Bäderhistorie.

Spreewald-Therme in Burg

Im Brandenburgischen Burg findet man die Spreewald-Therme. Hier werden die verschiedenen Becken mit dem heilenden und mineralisierten Wasser aus den heißen Solequellen des Spreewaldes versorgt. Auf 30.000 qm kann der Gast hier seine Atemwege und sein Wohlbefinden in dem Solewasser in Schwung bringen. Die Wassertemperaturen variieren je nach Becken zwischen 29 und 38° C, nahezu alle Becken haben einen Salzgehalt von 2,5 Prozent. Der Spreewald ist die Region der Gurke, so wurde dieses auch in der Therme thematisiert. Man kann eine Gurkenfassdampfbad oder eine Gurkenfass-Soleinhalation ausprobieren und so seine Atemwege reinigen. Die Saunalandschaft hat eine Feuersauna, Spreewaldsauna und verschiedene Dampfbäder zu bieten. Die Spreewald-Therme ist gesunde Erholung im Solewasser mit interessanter Thematik.