Beckenbodentrainer für Männer: Anwendung & Erfahrungen

Auch wenn die Thematik rund um den Beckenboden, Inkontinenz sowie Sexprobleme nicht gerade zu den öffentlich diskutierten Gebieten gehört, ist die Notwendigkeit bzw. der positive Effekt eines Beckenbodentrainers für Männer nicht zu verschweigen. Bei Frauen wird das Thema nach der Schwangerschaft hingegen oft freizügiger unter den jungen Müttern besprochen. Bei männlichen Personen kommt es häufig nach operativen Eingriffen an der Prostata, der Vorsteherdrüse, zu einem unangenehmen und unkontrollierbaren Urinverlust. Zusätzlich kann ein geeigneter Beckenbodentrainer den Betroffenen helfen, wenn es aufgrund eines geschwächten Beckenbodens zu einem vorzeitigen Samenerguss und Erektionsstörungen kommt. Für solche Fälle werden neben speziellen Beckenbodenübungen zur Stärkung (Beckenbodengymnastik) auch Beckenbodentrainer für Männer entwickelt, die gezielt helfen sollen.

Vor der Anschaffung eines Traininggerätes sollte unbedingt ein vertrauter Arzt, zunächst ein Hausarzt oder direkt ein Urologe, konsultiert werden, um Einzelheiten zu besprechen und mögliche weitere Therapien zu besprechen. Bei der Wahl des richtigen Beckenbodentrainers für den Mann ist unbedingt darauf zu achten, dass das Gerät von einem Fachmann, sprich von einem Urologen, mitentwickelt wurde. Fragt man Männer nach den Erfahrungen mit einem Beckenboden-Trainer, berichten viele Betroffene von guten Erfolgen und Abnahme der Inkontinenz bzw. der Erektionsstörungen. Viele Geräte verfügen über einen Sensor, sodass die Anwendung auf individuelle Anforderungen von Frau oder Mann angepasst werden kann. Darüber hinaus gibt es Beckenbodentrainer, die nur für den Mann konzipiert wurden. Einige Geräte arbeiten mit einer gezielten Elektrostimulation, die täglich für mehrere Minuten angewendet werden sollte, damit sich auch zügig ein erhoffter Erfolg einstellen kann. Durch die abgegebenen schwachen Stromimpulse des Beckenbodentrainers soll die Blasenmuskulatur und der Beckenboden gekräftigt werden.