Autogenes Training: Entspannung & Stressabbau – Übungen

Für eine erholsame Entspannung und Stressabbau nach einem anstrengenden Arbeitstag empfehlen viele Psychologen, Homöopathen und auch immer mehr Mediziner Autogenes Training. Diese Methode kann einfach erlernt werden und immer bei Bedarf angewendet werden. Gerade zu Beginn ist es allerdings wichtig, die Übungen regelmäßig durchzuführen.

Am besten erlernt man Autogenes Training in einer Gruppe oder im Rahmen von Einzelsitzungen bei einem fachlich geprüften Lehrer; später kann man die Übungen zur Entspannung und zum Stressabbau dann jederzeit an fast jedem Ort selbstständig anwenden.

Bevor man sich gezielt auf spezielle Stressfaktoren oder persönliche Angstsituationen durch Autogenes Training vorbereiten kann und dabei die Entspannung fördert, ist es am Anfang vor allem wichtig, die Grundübungen zum allgemeinen Stressabbau zu erlernen:

Vor den Übungen entspannt hinlegen und tief ein- und ausatmen. Wenn die Atemzüge langsamer werden, das Autogene Training mit dem in Gedanken gesprochenen Satz „Ich bin ganz ruhig“ einleiten. Dann folgt 18 Mal hintereinander der mitgefühlte Satz „Meine Arme sind ganz schwer“, wobei nach jeweils sechsmal der Einleitungssatz „Ich bin ganz ruhig“ wiederholt wird.

Für die weitere Entspannung und zum effektiven Stressabbau folgen dann folgende Übungen des Autogenen Trainings, die wie beschrieben 18 Mal, mit Unterbrechung des Einleitungssatzes, wiederholt werden: „Meine Arme sind ganz warm“, „Es atmet mich“, „Mein Herz schlägt ganz ruhig“, „Mein Sonnengeflecht ist strömend warm“ (der Bereich um den Bauchnabel, wo sich ein Nervengeflecht befindet) und abschließend der Satz „Meine Stirn ist angenehm kühl“.

Will man nach den Übungen des Autogenen Trainings direkt einschlafen, die angenehme Entspannung dafür nutzen; ansonsten nach dem Abschlusssatz „Ich bin ganz ruhig“ die Fäuste ballen, ruckartig aufrichten und ausgiebig strecken, um entspannt, aber nicht benommen und müde die Herausforderungen des Tages zu meistern.

Ein Gedanke zu „Autogenes Training: Entspannung & Stressabbau – Übungen“

  1. Da man in dem durch das autogene Training hervorgerufenen Zustand eingeschränkten Bewusstseins besonders empfänglich für suggestive Selbstbeeinflussung ist, kann es durch geeignete formelhafte Vorstellungen eingesetzt werden, um sich das Rauchen, Trinken und ähnliche Suchten abzugewöhnen.
    quelle: deol.de/articles/2397/2/Autogenes-Training/Seite2.html

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