Alternative Hausmittel: Sonnenallergie – Hautverträglich & Alternative zu Medikamenten

Wer auf Sonnenlicht allergisch reagiert, sollte vor dem Urlaub oder dem Sommer am besten auf prophylaktische Mittel setzen. Dabei müssen keine Medikamente eingenommen werden, man kann auf natürliche Hausmittel zurück greifen.

Gerade bei einer Sonnenallergie kann über wirkstoffreiche Lebensmittel bereits im Vorfeld ein guter Hautschutz aufgebaut werden. Und wenn die Sonnenallergie bereits erste Symptome zeigt und die Haut irritiert ist, gibt es weitere bewährte Hausmittel, die hilfreich sein können, um die allergische Haut zu beruhigen.

Welche Hausmittel können vorbeugend eingenommen werden, damit die Haut vor einer Sonnenallergie geschützt wird?

Das fettlösliche Vitamin A bzw. die Vorstufe Beta-Carotin in vielen Gemüsesorten und Obst gilt als zuverlässiges Hautschutz-Vitamin. Daher ist es empfehlenswert, dieses schützende Vitamin bereits einige Wochen vor dem geplanten Urlaub oder der warmen Jahreszeit öfter auf den Speiseplan zu bringen. In diesem Zusammenhang sind z. B. Karotten, Aprikosen, Mangos oder Mirabellen zu nennen aber auch in grünem Gemüse wie Brokkoli, Spinat oder Grünkohl kommt Beta-Carotin vor. Da die Aufnahme in den Körper etwas Öl benötigt, die Lebensmittel im Rahmen einer kompletten Mahlzeit oder mit etwas Pflanzenöl essen.

Auch Vitamin D gilt als Sonnenschutz-Vitamin, ist ebenfalls fettlöslich und die Zufuhr kann über Milchprodukte, Pilze wie Champignons sowie Steinpilze oder über Fisch wie Lachs und Hering erfolgen. Durch dieses nahrungsinduzierte Hausmittel soll sich eine Sonnenallergie reduzieren lassen und kann im menschlichem Körper auch selbst gebildet werden, wenn man öfter ans Tageslicht geht. Und auch der Mineralstoff Calcium hat sich als Schutzstoff gegenüber einer sonnenbedingten Allergie bewährt. Neben Milchprodukten können sonnenempfindliche Personen auch auf die Schutzkraft von Calcium aus Gemüse wie Brokkoli sowie Paprika oder aus Obst wie Orangen setzen.

Und welche Hausmittel helfen, wenn die Sonnenallergie bereits ausgebrochen ist?

Natürlich sollten Personen mit einem sonneninduzierten Hautausschlag die Sonne zunächst meiden und sich ausreichend mit einem entsprechenden Hautschutz für sonnenempfindliche Haut schützen. Zusätzlich benötigt die gereizte Haut ausreichend Kühlung. Am besten einen Waschlappen in eisgekühltes Wasser oder in einen gekühlten Kamillenaufguss legen, ausdrücken und auf die betroffenen Hautareale legen.

Auch Hausmittel wie kühlende Quarkwickel oder Joghurtmasken können sanft Abhilfe schaffen, wobei es auch günstiger und rein pflanzlich mit dünn gehobelten, erfrischenden Gurkenscheiben geht. Falls diese Hausmittel nicht ausreichen, sollte allerdings unbedingt ein Dermatologe aufgesucht werden, der eine professionelle Diagnose stellen kann.